Arduino gegenüber Raspberry Pi: Die wichtigsten Unterschiede erklärt

Ausgewähltes Thema: Arduino gegenüber Raspberry Pi – die wichtigsten Unterschiede erklärt. Willkommen zu einer klaren, praxisnahen und inspirierenden Gegenüberstellung, die dir hilft, das richtige Board für dein nächstes Projekt zu wählen. Wir teilen Erfahrungen aus Werkstatt, Klassenzimmer und Hackathon – und laden dich ein, mitzudiskutieren, zu abonnieren und deine eigenen Experimente vorzustellen.

Großer Überblick: Was trennt Mikrocontroller und Einplatinencomputer?

Arduino ist ein Mikrocontroller, der unmittelbar Hardware steuert und extrem vorhersehbar reagiert. Raspberry Pi ist ein vollständiger Minicomputer mit Betriebssystem, vielseitig, netzwerkfähig und grafisch, aber komplexer. Frag dich: Brauchst du kompromisslose Steuerung oder breiten Systemkomfort mit Desktop, Browser und Netzwerk?

Hardware im Detail: Pins, Strom und Erweiterungen

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Arduino bietet oft mehrere analoge Eingänge direkt an Bord, ideal für Potentiometer, Lichtsensoren und präzise Spannungsmessung. Raspberry Pi besitzt primär digitale GPIOs, analoge Messung erfolgt über zusätzliche ADC-Bausteine. PWM ist auf beiden möglich, doch bei Arduino oft einfacher zu takten und zeitkritisch zu nutzen.
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Ein Arduino läuft monatelang aus Batterien oder per USB mit minimalem Verbrauch. Der Raspberry Pi benötigt eine stabile 5V-Quelle mit ausreichend Ampere, besonders unter Last mit WLAN, Kamera oder Displays. Für autarke, stromsparende Installationen gewinnt Arduino, für leistungsstarke Dienste punktet der Pi.
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Arduino-Shields werden gestapelt, erweitern schnell um Motorsteuerungen, Funk oder Relais. Beim Raspberry Pi liefern HATs sauberes Plug-and-Play, oft mit EEPROM zur automatischen Konfiguration. Beide Ökosysteme sind reich an Erweiterungen – wähle nach Verfügbarkeit, Dokumentation und der Frage: Echtzeit oder High-Level-Komfort?

Softwarewelten: Vom Sketch bis zum Linux-Stack

Arduino setzt meist auf C/C++ mit der Arduino-IDE oder PlatformIO. Bibliotheken sind leichtgewichtig und fokussiert. Raspberry Pi glänzt mit Python, Node.js, C, Rust und Shell – betrieben in VS Code, Thonny oder direkt im Terminal. Entscheide nach Teamkompetenz und Wartbarkeit deines Projekts.

Sensorik, Regelung und niedrige Latenz mit Arduino

Elena automatisierte ihr Gewächshaus: Bodenfeuchte messen, Ventile steuern, Frostalarm – alles zuverlässig mit Arduino, auch im Winter. Die präzisen Timings hielten die Pumpe stabil, ohne Linux-Overhead. Für mobile, batteriebetriebene Geräte ist diese Einfachheit ein echter Vorteil. Welche Echtzeit-Idee hast du?

Netzwerk, Multimedia und Multiuser mit Raspberry Pi

Tim baute einen Heim-Dashboard-Server mit Raspberry Pi: Grafana, MQTT, Kamera-Streams und tägliche Backups. Der Pi lief als Zentrale im Netz, zugänglich per Browser und SSH. Multimedia, Cloud-Anbindung und viele gleichzeitige Aufgaben fühlen sich hier wohler als auf einem Mikrocontroller.

Kombination beider Welten: Die serielle Traumteam-Lösung

Ein häufiger Profi-Trick: Arduino erledigt Echtzeit, der Raspberry Pi kümmert sich um Weboberfläche, Datenbank und Updates. Verbunden per UART, I2C oder USB spricht das Duo effizient miteinander. So bekommst du verlässliche Steuerung plus Komfortfunktionen. Magst du ein Beispiel-Setup? Schreib uns deinen Use Case!
Arduinos, insbesondere kompatible Varianten, sind sehr günstig und planbar. Raspberry-Pi-Preise schwanken je nach Verfügbarkeit und Zubehör wie Speicher oder Gehäuse. Prüfe Total Cost of Ownership: Energie, Ersatzteile, Kartenhaltbarkeit und Produktionsstückzahlen. Teile deine Erfahrungswerte zur Budgetplanung mit der Community.

Budget, Zuverlässigkeit und Skalierung

Community, Lernen und Inspiration

Foren, Subreddits und deutschsprachige Ressourcen

Du findest aktive Gruppen für Arduino und Raspberry Pi in Foren, Makerspaces und Hochschulen. Deutschsprachige Blogs und Videoreihen liefern Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Frage gezielt, poste Messwerte, Schaltplan und Codeausschnitte. So erhältst du schneller präzise Hilfe und inspirierst andere gleichzeitig.

Open Source und Lizenzfragen

Bibliotheken, CAD-Dateien und Beispielcodes stehen oft unter MIT, GPL oder ähnlichen Lizenzen. Lies Lizenzhinweise, wenn du Projekte teilst oder kommerziell nutzt. Offene Hardware und Software fördern Lernen und Innovation. Verlinke deine Quellen transparent und lade andere zur Mitarbeit an Verbesserungen ein.

Typische Stolpersteine und schnelle Rettung

Verpolte Pins, fehlende Level-Shifter zwischen 5V und 3,3V, wacklige Breadboards oder zu lange Kabel – Klassiker! Dokumentiere Symptome, teste systematisch, nutze Multimeter und Oszilloskop, wo möglich. Eine saubere Masseführung und entkoppelte Versorgung retten erstaunlich viele Projekte innerhalb von Minuten.

Deine Entscheidung: Leitfaden und nächste Schritte

Brauchst du harte Echtzeit? Wie wichtig sind Netzwerk, Kamera und Speicher? Wie kritisch ist Stromverbrauch? Wer wartet das System später? Welche Programmiersprachen beherrscht das Team? Notiere Antworten, gewichte sie und teile deine Entscheidung im Kommentar – wir geben gerne konstruktives Feedback.

Deine Entscheidung: Leitfaden und nächste Schritte

Lege dir Basiszubehör bereit: zuverlässiges Netzteil, Kabel, Pegelwandler, Sensor-Kit, Gehäuse und SD-Karten mit Backup. Plane Meilensteine: „LED blinkt“, „Sensor liest“, „Daten online“. Abonniere unseren Blog, um Checklisten, Beispiele und Troubleshooting-Guides direkt zu erhalten – ohne Umwege.
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